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UMTS Flatrates in der Praxis

Die UMTS Flatrate hat sich seit ihrer Einführung rasch zum beliebtesten Angebot im UMTS Bereich gemausert.

Die pauschale Abrechnung dieser Vertragsvariante ist für viele Nutzer die einfachste und sicherste Methode, das mobile Internet mit voller Kostenkontrolle zu genießen. Allerdings sind Flatrate-Angebote im UMTS Bereich bestimmten Einschränkungen unterworfen, die man bei der Buchung berücksichtigen sollte um Überraschungen zu vermeiden.



So erlaubt eine UMTS Flatrate zwar immer eine unbegrenzte Nutzung ohne Folgekosten, jedoch basieren alle heute auf dem Markt erhältlichen UMTS Flatrate Angebote auf dem so genannten Fair-Flatrate-Prinzip, manche Anbieter sprechen auch von einer Fair Use Regelung.

Dabei behalten sich die Anbieter eine Drosselung der Bandbreite vor, sobald der Kunde ein bestimmtes Übertragungsvolumen innerhalb eines Monats ausschöpft. Die Übertragungsgeschwindigkeit wird dann von 384 Kbit/s (UMTS) bzw. 7,2 Mbit/s (HSDPA) auf ISDN‑ oder sogar GPRS-Speed verringert. Im Falle von ISDN sind dann noch bis zu 64 Kbit/s in Empfangsrichtung (downstream) und 16 Kbit/s in Senderichtung (upstream) verfügbar, bei GPRS sind es maximal 56 Kbit/s down und 26 Kbit/s up.

Diese Bandbreitenreduzierung greift derzeit bei den meisten Anbietern ab 5 GB monatlichem Übertragungsvolumen, vor kurzem zum auch O2 und reduzierte sein Fair-Flat-Kontingent von 10 GB auf 5 GB. Bei allen Anbietern wie Base oder Vodafone und Datentarif-Angeboten wie web’n’walk von T-Mobile wird ebenfalls nach Übertragung dieser Datenmenge gedrosselt.

Die Übertragungsgeschwindigkeit wird im Rahmen des Fair-Flatrate-Prinzips glücklicherweise immer nur für den laufenden Monat gedrosselt – danach steht wieder die volle Bandbreite zur Verfügung.



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